Newsletter für mehr Lust im Leben

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Hier finden Sie die bisherigen Rundbriefe aus dem Jahr 2007: 
Hier die aus den Jahren 2006 und  2008

Brief für mehr Lust im Dezember
Eigentlich wollte ich ja passend zur Weihnachtszeit Geschenktipps loswerden, aber dann habe ich gemerkt, dass mir ein anderes Thema doch viel mehr am Herzen liegt.
Ende November hatten wir in Berlin den 14. Erotischen Salon mit dem Thema Männlichkeit und Sexualität. Wir waren wie immer gespannt, wie der Abend wohl verlaufen würde, aber mit den Emotionen, die an diesem Abend hochkamen, hatten wir nicht gerechnet. Ich kann mich an keinen Salon erinnern, an dem die Reaktionen aus dem Publikum so emotional gewesen waren. Für die, die nicht da waren: wir sprachen mit Christian Schenk über die Konstruktion von Geschlecht und Männlichkeit, mit Freddie Spells darüber, was hetero- von homosexuellen Männern lernen können und Jack Silver sprach über männliche und weibliche Energien.
Also eigentlich gar nichts so besonderes an Themen. Aber die Gäste waren zum Teil fast verärgert über die Aussagen der Experten auf der Bühne. Ich saß da oben auf meinem Sofa und war ziemlich überrascht über diese Reaktionen. Dann wurde mir klar, worum es eigentlich ging. Bei fast allen anderen Themen im Salon können sich die Gäste zurückhalten, weil die Themen sie nicht so direkt berühren. Aber beim Thema Männlichkeit kann sich niemand distanzieren und sagen, das ginge ihn (oder auch sie) gar nichts an. Jeder Mann ist davon betroffen, eine eigene Identität zu finden. Für sich als Mann, wie er sein möchte, bzw. wie er nun mal ist. Und jede Partnerin hat eine (vielleicht nicht immer bewusste) Vorstellung davon, wie sie ihren Partner gerne hätte.
Geprägt von Familie, Gesellschaft und Kultur muss also jeder zu sich selbst finden. Zu dem, was er eigentlich ist. Und jedes Kratzen an einer Identität bedroht das eigene Ich. Man mag Sexualität nun als Teil der Identität sehen oder als Identität an sich, jeder Mensch hat ein Bild von sich, das er kennt, von dem er meint, dass es "richtig" ist, auch wenn er sich nicht wohlfühlt damit.
Deswegen ist das Thema Sexualität auch so schwierig, weil es einen meiner Meinung nach bedeutenden Teil der Identität ausmacht. Deswegen ist es so wichtig, nicht mit Vorwürden zu arbeiten, weder an sich selbst noch an das Gegenüber. Sondern Verständnis dafür zu haben, dass sich der andere vielleicht nicht ganz so einfach verändert, wie man es gerne hätte.
Und man muss verstehen, dass es ein Weg ist, den man beschreitet. Der sich weiterentwickelt.
Ich weiß natürlich nicht, wie Sie ihre Beziehung sehen, oder auch die Situation, eben gerade keine zu haben. Betrachten Sie die Situation als Aufgabe, an der Sie wachsen können. An der Sie Ihre Identität entwickeln können, Ihr Selbst, Ihr Ich.
Schauen Sie, welchen Weg Sie schon hinter sich gebracht haben, was Sie schon alles über Sexualität und Männer und Frauen gelernt haben. Ich bin sicher, es ist schon eine ganze Menge!

 

Brief für mehr Lust im November

Schnarch. Die einen denken bei diesem Wort an schlaflose Nächte, die anderen denken bei diesem Wort jedoch an die „Psychologie sexueller Leidenschaft“, ein Buch vom amerikanischen Sexual- und Paartherapeut David Schnarch. Manche werden sich erinnern, dass ich in einem früheren Rundbrief dieses Buch bereits empfohlen habe.

Anfang dieser Woche war David Schnarch hier in Berlin und hat ein Seminar angeboten, das ich natürlich dann auch besucht habe. Es war sehr interessant, da mir viele Punkte klarer geworden sind, die ich beim Lesen noch nicht ganz verstanden hatte.

Ich finde seinen Ansatz so spannend, weil er sehr direkt ist mit seiner Art. Er konfrontiert Menschen mit sich selbst, respektvoll und auch manchmal mit einem Schmunzeln im Gesicht.

Seine Hauptthese ist folgende: Menschen neigen dazu, sich selbst in Beziehungen zurückzunehmen, aus Rücksicht oder aus Angst, das Gegenüber zu verletzen oder zu verlieren. Und somit verschmelzen sie wie zu siamesischen Zwillingen. Das heißt aber nicht, dass sie glücklich sind mit ihrem Zustand, Verschmelzung kann auch heftigen Streit bedeuten. Ziel ist es also, aus einem verschmolzenen Pärchen zwei einander zugewandte aber von einander emotional unabhängige Menschen zu werden. Wichtig dabei ist eine Selbstregulation von Gefühlen. Diese hilft einem dabei, nicht automatisch auf die Emotionen des Gegenübers einzusteigen, sondern bei sich und den eigenen Wünschen zu bleiben und eben nicht auf die Bestätigung des Gegenübers angewiesen zu sein. Er bringt die Menschen ins Nachdenken über sich selbst und die eigenen Wünsche und Begrenzungen.  

In dieser Kürze ist es sicherlich nicht leicht zu verstehen, was seine Methode bzw. was den Menschen Schnarch wirklich ausmacht. Mich beeindruckt die klare Anforderung des Therapeuten an die Klienten, sich wirklich für eine Mitarbeit zu entscheiden und nicht einfach nur zu klagen. Die Klarheit, mit der Schnarch die Begrenzungen der Klienten sieht und anspricht, und sie somit mit sich selbst konfrontiert. Und sie ermutigt, zu sich und ihrer eigenen Kraft zu stehen und sich nicht kleiner zu machen als sie sind.
(Wenn Sie über diesen Ansatz diskutieren möchten, lade ich Sie zu meinem Sexblog ein: http://kleinessexblog.blogspot.com)

Was das noch mit Sex zu tun hat? Schnarch sagt, die Einstellung von Männern und Frauen zur Sexualität ist ähnlich wie ihre allgemeine Einstellung zum Leben. Wer sich nicht traut, sich kraftvoll im Leben zu zeigen, wird auch keine erfüllende Sexualität finden. In diesem Sinne: trauen Sie sich!

Brief für mehr Lust im Oktober

Verbindung und Frieden ist meiner Meinung nach das, was die meisten Menschen sich in ihren Beziehungen wünschen. 

In den letzten Wochen begegnete mir das Thema immer wieder. Sei es mit den Experten im Erotischen Salon, in Gesprächen mit Freunden, in der Fachliteratur oder in meinen Coachinggesprächen. Natürlich möchte jeder Mensch auch Spaß und Abwechslung und ein guter Streit ist auch nicht zu verachten ;-) Aber mal ehrlich. Sehnen Sie sich nicht auch nach Verbindung und Frieden in Ihrer Beziehung, wenn diese Qualitäten nicht vorhanden sind? Das besondere daran ist, dass man erst mit sich selbst in Verbindung sein muss, Frieden mit sich selbst gefunden haben muss, bevor man Frieden und Verbindung in der Beziehung findet. Sorgen Sie dafür, es sich gut gehen lassen, ohne die Verantwortung dafür dem Partner aufzuerlegen? Sind Sie mit sich selbst und Ihren Wünschen und Bedürfnissen in Verbindung? 

In einem Coaching-Gespräch ging es darum, dass eine Frau unbedingt leidenschaftlichen Sex haben wollte, den sie von ihrem Mann anscheinend nicht bekam. Als ich sie fragte, warum es ihr denn so wichtig sei, meinte sie: das entspannt so gut. Da schlug ich ihr vor, sich doch erst einmal unabhängig vom Sex zu entspannen, dann könnte sich der Mann auch entspannen und dann wäre ist kein Druck mehr da, der den leidenschaftlichen Sex verhindert… Und wenn sie dann für sich selbst Frieden/Entspannung gefunden hat, kann auch wieder die Verbindung zu ihrem Mann gelingen. 

Manchmal neigen wir dazu, etwas so sehr zu wollen, dass wir das, was wir uns so sehr wünschen, mehr vertreiben als anziehen. Was ist also der Weg hin zu mehr Frieden und Verbindung? Beide müssen sich trauen, sich zu zeigen, sich zu öffnen. Und sich selbst hinterfragen, welche Motivation hinter einem Wunsch steckt, der einem so wichtig ist. Denn nicht immer ist der Wunsch das, was wir uns wirklich wünschen, sondern es steckt ein tieferes Bedürfnis dahinter. Nehmen Sie sich Zeit für sich allein, und für sich als Paar. Seien Sie mutig und finden Sie heraus, was Ihnen wichtig ist. Vielleicht schlummern in Ihnen beiden Wünsche, die sich beide nicht trauen auszusprechen? Vielleicht passen die Wünsche zusammen? Vielleicht nicht? Mit Frieden und Verbindung stehen die Chancen gut, sich gemeinsam weiter entwickeln zu können. Und wenn es Sie allein oder zu zweit nicht weiterkommen, melden Sie sich doch einfach bei mir, ich unterstütze Sie gerne!

 

Brief für mehr Lust im September

Ich liebe Umfragen… immer wieder gibt es welche, die uns wichtige Erkenntnisse mitteilen wollen.
So gab es vor einigen Tagen mal wieder so eine tolle Schlagzeile: "Dünne Frauen haben besseren Sex". Wow, dachte ich, das ist ja mal interessant. Beim Lesen der Meldung gab es dann mehr Informationen. Es ging um fettsüchtige Frauen. Die haben innerhalb von einem Jahr 10 Kilogramm Körpergewicht abnehmen sollen. Mithilfe von kalorienreduzierten Mahlzeiten, Körperübungen und: Beckenbodenmuskulaturtrainings. Nach diesem Jahr wurde wie zu Beginn vor der "Behandlung" überprüft, wie gut der Sex war, den die Teilnehmerinnen erlebten. Am Anfang lag der durchschnittliche Wert bei 3,5 (bei einer Skala von 1-5, wobei 5 bedeutet, dass gar kein Sex stattfindet), nach dem Jahr bei 1,4. Es hat sich also etwas verbessert, ganz klar. Aber das liegt meiner Meinung nach daran, dass die Frauen a) mit der Gewichtsreduktion vermutlich ihr Selbstbewusstsein gesteigert haben, und b) dass die Frauen Ihre Beckenbodenmuskulatur trainiert haben. Ich wette, wenn Sie, meine geehrten Leserinnen, regelmäßig diese Muskulatur trainieren würden, würde sich auch etwas bei Ihnen ändern. Auch ohne Gewichtsänderung! Lustigerweise findet man bei t-online eine Schlagzeile "Dicke haben besseren Sex". Immerhin stammt die Aussage vom Nobelpreisträger James Watson. (Quelle: t-online , weiter: netdoctor) Aber auch hier zweifle ich ein wenig die Beweisführung an. Und vor allem: was heißt "dünn" und was heißt "dick"?

Da gab es dann noch eine andere schöne Untersuchung; im Volksmund sagt man ja immer so schön "Dumm fickt gut". Dies wurde jetzt sogar wissenschaftlich nachgewiesen: "Wer schlau ist, hat keinen Sex". (Diese Schlagzeile lässt auf ein aktives Sexleben des Autors schließen ;-) Oder dann doch etwas anderes formuliert: Je mehr Intelligenz, desto weniger Sex. Das behauptet zumindest Jason Malloy. Ob zwei solch komplexe Themen wie Intelligenz und Sexualität so einfach nach "Ursache-Wirkungs-Prinzip" miteinander verknüpft werden kann, wage ich prinzipiell zu bezweifeln. (Quellen: spiegelonline, heise)

Und selbst wenn das alles so stimmt, was Malloy und die anderen herausgefunden haben: was haben wir davon? Können wir unseren IQ ändern? Müssen wir wirklich für besseren Sex abnehmen? Natürlich nicht. Sexlust und Genussfähigkeit hängen nicht von Kg oder IQ oder OpW (Orgasmen pro Woche). 

Also: lassen Sie es sich gut gehen!

 

Brief für mehr Lust im August

Mit diesem Newsletter ist es vielleicht wie mit der Sexualität. Manchmal fällt einem einfach nichts ein, was man machen könnte. Alles ist bekannt, keine neuen, aufregenden Ideen mehr. Das muss man dann einfach auch annehmen, dass es gerade so ist. Irgendwann kommt der neue Schwung wieder von ganz alleine. Da mein Kopf auch gerade keine allzu spannenden Gedankengänge für diesen Newsletter produziert, verweise ich ein wenig auf meine unterschiedlichen Erlebnisse in den letzten Wochen:

Ein Workshop zum Raufen in Berlin, der mir viele blaue Flecken, schmerzende Knochen, aber auch ganz viel Spaß gebracht hat.
Ein wahrlich beeindruckendes De-Sade-Spektakel in Vockerau. Auch wenn De Sade "draufsteht", ist in der Show kein SM drin, also wirklich jedem zu empfehlen, der/die ein wenig neugierig ist auf De Sade und eine tolle Show in einer spannenden Location!
Eine Nacht war ich unterwegs in Schwulen- und Lesbenclubs mit den Nonnen der perpetuellen Indulgenz, die ehrenamtlich Safer-Sex-Prävention betreiben.
Ich habe das "Jungsheft - Porno für Mädchen" gelesen und dabei festgestellt, dass ich dafür wohl schlicht und einfach zu alt bin. Die ausführlichen Berichte zu diesen Erlebnissen findet man in meinem Sexblog: http://kleinessexblog.blogspot.com

Ich habe neue Seminartermine und Veranstaltungen in Berlin und Hannover organisiert. Und bin auf der Suche nach Bildungsträgern, die Interesse daran haben könnten, Seminare in Sachen Erotik und Sexualität anzubieten. Haben Sie vielleicht einen Tipp für mich?

Meine Website wird derzeit inhaltlich überarbeitet und ist schon umgezogen: http://www.mehr-lust-im-leben.de Dort findet man jetzt gleich auf der ersten Seite eine schnelle Übersicht über meine zukünftigen Termine. Es lohnt sich reinzuschauen, denn es sind nicht wenige : Zukünftig wird der Newsletter dann also über meine neue Mailadresse versendet. Ich wünsche Ihnen einen schönen August, vielleicht sehen wir uns ja bei meinem kostenlosen Schnupperworkshop im Aquariana/Berlin am 26.8. um 13.15h?

Herzlichst Ihre Silke Maschinger

 

Brief für mehr Lust im Juli

Es ist Sommer, die einen oder anderen sind im Urlaub, allein, zu zweit (vielleicht in einem Lovehotel) oder mit der Familie. Der Erotische Salon pausiert, die parlamentarische Sommerpause steht an, alles ergibt sich dem Sommerloch. Selbst in den Frauenmagazinen geht es kaum um Sex(tipps), nur magere 33 Sexkicks mit Orgasmusgarantie werden geboten. Deswegen hier ein paar Tipps zum Schmökern und Lesen, falls es zu langweilig werden sollte:

"Anleitung zur sexuellen Unzufriedenheit" ein Comic von Bernhard Ludwig. Besucher des 11. Erotischen Salons haben schon davon gehört. Fast 80 Seiten lang, prall gefüllt mit therapeutisch-unterhaltsamen Fakten, ist es unterhaltsam und lösungsorientiert zugleich. Man kann viel lernen, viel lachen und wird nach der Lektüre einiges anders sehen.

Wer es lieber richtig tiefgehend mag, dem empfehle ich die "Psychologie sexueller Leidenschaft", ein 500 Seiten starkes Fachbuch vom amerikanischen Sexualtherapeuten David Schnarch, der behauptet: "Probleme mit der gemeinsamen Sexualität dienen als Werkzeug der Selbsterkenntnis und persönlichen Weiterentwicklung. In den Problemen kommen typische Merkmale und Lebensstrategien der Partner zum Ausdruck. Sie bieten die Chance, neue Lösungsmöglichkeiten zu entdecken, die über das Sexuelle hinausgehen und die gesamte Persönlichkeit betreffen". Ich liebe dieses Buch, es ist einfach zu lesen und doch schwer zu verdauen, da Schnarch viele interessante und ungewöhnliche Perspektiven beschreibt. Er macht Mut, zu sich und den eigenen Wünschen zu stehen - auch wenn es vermeintlich erst mal zu mehr Distanz innerhalb einer Beziehung führt.

Eher unterhaltsam informativ ist das Buch "Mit Lust und Liebe - Mein Leben" von Beate Uhse. Hier erfährt man nicht nur etwas über das Leben der engagierten Unternehmerin Beate Uhse, sondern auch sehr viel über die Sittengeschichte der BRD. Spannend, interessant und berührend!

Ach, jetzt fällt mir doch noch eine Veranstaltung im Juli ein: Xplore am letzten Juliwochenende. Bunt, vielfältig, mit einem gewissen SM-Schwerpunkt, aber auch für nicht SMler durchaus zu empfehlen!

Erotische Literatur? Mit erotischer Literatur kenn ich mich nicht aus ;-) Vielleicht haben Sie ja einen Tipp für mich?

Ich wünsche allen einen heißen Sommer! 

Brief für mehr Lust im Juni

Männer und Frauen. Frauen und Männer. Das Thema schlechthin. Zahllose Bücher darüber, wie Mann die Frau verstehen kann und umgekehrt. Erklärungen, warum Männer so sind und Frauen anders. Warum Männer schlecht einparken und Frauen nicht zuhören können (oder war es anders herum?). Dass Männer immer Sex wollen und Frauen nur kuscheln und reden. Gerade gestern habe ich mich mit einer Transfrau (Wechsel von Mann zu Frau) unterhalten. Sie ist im Gegensatz zur obigen Ansicht der festen Überzeugung, dass alle Menschen unterschiedlich große Anteile an männlichen und weiblichen Eigenschaften haben, die aufgrund von Erziehung oder Charakter so entstanden sind. Und sie hat mir erzählt, dass von der Sexualwissenschaft sieben verschiedene Geschlechter definiert wurden. Dazu ein Zitat aus dem www: "Insgesamt sieben Geschlechter machen einen Menschen aus. Es gibt das chromosomale, das gonadale und das hormonelle Geschlecht. Dann das genitale Geschlecht innen und das genitale Geschlecht außen, das zur standesamtlichen Registrierung führt. Und dann gibt es noch das psychische und das soziale Geschlecht" (http://www.freitag.de/2002/44/02441701.php) 
Ich habe festgestellt, je mehr man sich mit diesem Thema auseinandersetzt, umso unklarer wird diese kulturell bedingte Unterscheidung. Dann geht es nicht mehr nur um Männer oder Frauen, sondern um Bio-Männer/Frauen, Teilzeit-Frauen/Männer, Transfrauen/-männer, Dragkings-/queens, Intersexuelle… Und auf einmal fragt man sich dann wirklich, was macht eigentlich einen Mann und was Frau aus? Ein sehr spannender Gedankenprozess. Kennen Sie das Buch "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken"? Es gibt ein Gegenbuch dazu: "Warum Frauen glauben, sie könnten nicht einparken -und Männer ihnen Recht geben." Dieses Buch zeigt letztendlich auf, dass die Unterschiede zwischen einzelnen Frauen bzw. Männern größer sind als zwischen dem durchschnittlichen Mann und der durchschnittlichen Frau.

Vermutlich fragen Sie sich jetzt, was das jetzt für Sie als (vermutlich) "Biofrau/mann" mit Ihnen zu tun hat? Ich möchte darauf hinaus, dass Sie diese Schubladen Frau/Mann überdenken. Eine Schublade hilft weder Ihnen noch Ihrem Gegenüber sich zu verändern. Sie verführt letztendlich dazu, dass man sagt: Ich bin halt ein Mann, ich kann nicht anders. Oder: Frauen sind immer … Vielleicht denken Sie einmal darüber nach, welche Glaubenssätze in Ihnen vorhanden sind. Was glauben Sie in Sachen Sexualität von Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner, was halten Sie von den Männern bzw. den Frauen. Und überprüfen Sie das einmal ganz kritisch. Und überdenken Sie auch einmal das, was Sie über sich selbst in Sachen Sex denken. Dann können Sie anfangen, jemanden zu ändern: Nämlich Sie sich selbst!

 

Brief für mehr Lust im Mai

Kennen Sie den Durex-Report? Der Kondomproduzent Durex veröffentlicht seit einigen Jahren eine Studie über die Sexgewohnheiten der Menschen. Als studierte Sozialwissenschaftlerin ("glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast"), habe ich mir das natürlich mit großem Interesse durchgelesen. Hier finden Sie nun meine Erkenntnisse:

Die Nigerianer (erste Position im Ländervergleich) verwenden im Durchschnitt 24,0 Minuten für den Sexualakt, die Inder (von denen ja das Kamasutra kommt) merkwürdigerweise jedoch nur 13,2 (letzte Position). Die Deutschen liegen so ungefähr im Durchschnitt mit 17,6 Minuten. Des weiteren erfahren wir, dass die Deutschen im Durchschnitt 117 Sexualakte im Jahr vollziehen. Wenn man jetzt die 117 Akte mit den 17,6 Minuten multipliziert, kommen 2.050 Minuten dabei raus, oder 34,5 Stunden. Also ungefähr 1,5 Tage, die die Deutschen im Jahr mit Sex verbringen. Spannend finde ich das Ergebnis, wenn man sich jetzt mal ausrechnet, wie viel Zeit man mit Zähneputzen verbringt: laut Regel sind es 6 Minuten am Tag, ergibt im Jahr 2.190 Minuten, also 36,5 Stunden.

Sex ist für 69 Prozent der Deutschen wichtig für ein erfülltes Leben, 66 % erachten Sex als Faktor für Gesundheit und Wohlbefinden. Da kann ich doch nur noch raten: je zweimal täglich 3 Minuten Zähneputzen und Sex und Ihre Gesundheitsvorsorge ist perfekt ;-) Folgende Ergebnisse verschaffen mir natürlich eine persönliche Befriedigung für meine Abneigung gegen Sextipps in den Zeitschriften: 39% behaupten, Sex wird schöner durch mehr Romantik/Zärtlichkeit/Liebe, 37 % durch weniger Stress/Müdigkeit, 36% durch ungestörte Zweisamkeit mit dem Partner. Besseres Wissen, wie man dem Partner Lust bereitet liegt bei 26 % und Experimente mit Toys weit abgeschlagen bei 17 % (Mehrfachnennungen waren möglich). Des Weiteren ist ein wichtiger Indikator für Zufriedenheit, ob Männer wie Frauen miteinander über ihre Wünsche reden können -> Let's talk about sex!

Viele katholische Länder wie z.B. Polen und Spanien liegen weit vorne mit der Aussage, dass Sex wichtig bewertet wird als Faktor für das Wohlbefinden. Das klingt für mich erst mal paradox, was halten Sie von diesem Ergebnis? Interessant auch, dass bei den Frauen die Orgasmushäufigkeit zu einer höheren Zufriedenheit mit dem Sexualleben führt, bei den Männern jedoch gibt es diesen Zusammenhang nicht. Was also möchten Männer wirklich beim Sex? Meine Vermutung ist: Frauen, die Spaß beim Sex haben!

Quelle: http://www.durex.com/de/assets/swgs07_booklet_de.pdf

 

Brief für mehr Lust im April

Erinnern Sie sich noch an den letzten Brief vom März? Da habe ich Sie gefragt, was wünschen SIE sich ganz persönlich in Sachen Sex. Haben Sie schon darüber nachgedacht? Wissen Sie es jetzt? - Nein? Dann lesen Sie doch einfach ein paar Frauenzeitschriften, da stehen viele Tipps drin ;-) Sie wissen es? Super :-) - Und? Schon umgesetzt? - Nein? - Warum nicht, ist doch ganz einfach, oder nicht? Funktioniert nicht so einfach, sagen Sie? Kann ich mir vorstellen, nicht immer ist es so leicht, eine Situation zu verändern. Deswegen möchte ich Ihnen heute zwei kleine Geschichten erzählen, die veranschaulichen, wie Sie eine verfahrene Situation auflösen können:

Eine Frau beschwert sich darüber, dass ihr Mann keinen Sex mehr mit ihr möchte. Sie hat keine Lust mehr auf Klärungsgespräche, auf Dessous, alle Sextipps sind ausprobiert, nichts hat wirklich funktioniert. 
Aus Frust nutzt sie eine Gelegenheit, geht fremd, beichtet es dann doch ihrem Mann und es kommt ein schweres, aber wichtiges Gespräch zustande. Sie erfährt: Es war ihrem Mann nicht wirklich klar, wie wichtig ihr der Sex ist. Und: Aufgrund ihrer Unzufriedenheit war sie immer zickiger und launischer geworden. Sie hat ihn immer mehr aus ihrer eigenen Unzufriedenheit heraus so sehr kritisiert, dass der Mann natürlich erst recht keine Lust mehr zu sinnlichen Spielereien hatte. 
Man sieht: Reden ist nicht gleich reden. Damit ein Gespräch wirklich etwas bringt, ist wirkliche Offenheit gefragt, auch wenn es nicht leicht ist. Und oft sieht man seinen eigenen Anteil an der Situation nicht. 

Als zweites nun ausnahmsweise ein Beispiel aus meinem eigenen Leben: Ich hatte vor ca. 10 Jahren einen Freund. Der wollte nicht so wirklich gern küssen. Aber manchmal dann halt doch. So richtig schön weich, sinnlich und lustvoll. Davon wollte ich natürlich mehr. Aber je mehr ich mir das von ihm wünschte, umso weniger bekam ich es. 
Der Mann wollte nämlich von alleine küssen und nicht, weil ich es mir gewünscht hatte. Da stand ich also nun mit meinem Problem: wünschen ging nicht, dann war's ja gefordert. Ein Wunsch so nach dem Motto "so ein Kuss in der nächsten Zeit wäre schön" half da auch nicht wirklich weiter. Zum Schluss lautete mein Wunsch nach mehr sinnlichen Küssen dann ungefähr so: "Verdammt noch mal, warum küsst mich denn nicht so sinnlich, wie ich das will??!!" Das half natürlich auch nicht. 
Irgendwann habe ich aufgegeben. Ich habe es wirklich innerlich komplett losgelassen, und nicht mehr darauf gelauert, dass jetzt endlich mal dieser heiß ersehnte Kuss kommt. Ich entspannte mich (und tat nicht nur so und wartete heimlich weiter) und siehe da - auf einmal bekam ich diese heißen Küsse! Zwar immer noch nicht so viel, wie ich gerne gehabt hätte, aber immerhin!

Und die Moral von der Geschicht? Trotz und Fordern hilft uns nicht ;-) Wie Sie sehen, besteht die Lösung nicht immer darin, mit dem Gegenüber zu reden. Manchmal hilft auch eine sogenannte "paradoxe Intervention", indem man seinen Wunsch einfach loslässt. Leider gibt es keine Regel, anhand derer man herausfinden kann, welche Lösung in welcher Situation die richtige ist. Manchmal sind sogar beide Lösungen notwendig, manchmal aber auch wieder eine ganz andere. Welche Lösungen haben Sie gefunden? Ich würde mich freuen, wenn Sie mir aus Ihrem Erfahrungsschatz berichten und ich im nächsten Rundbrief dann anonymisiert ein paar Beispiele nennen dürfte.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Zeit und hoffe, wir sehen uns auf einer meiner Veranstaltungen! 
Ihre Silke Maschinger

 

Brief für mehr Lust im März

„Kann man Erotik nicht auch kaputt reden?“ wurde ich gestern in einem Internetforum gefragt, als ich dort den Erotischen Salon vorstellte. Ich entgegnete mit der Antwort, dass man das sicherlich könnte, aber man könne Erotik auch kaputt fotografieren (der Herr war nämlich Aktfotograf ;-) ).
An meiner U-Bahn-Station ist ein Kiosk und ich vertreibe mir die immer Wartezeit damit, mir die Schlagzeilen der dort ausgelegten Zeitschriften anzuschauen. Wenn ich mir die zahlreichen Frauen-Magazine anschaue mit den unzähligen Sextipps, stelle ich immer fest, dass man Erotik tatsächlich auch kaputt schreiben kann.

Heute habe ich wieder so eine tolle Ankündigung entdeckt: „22 magische Sextipps, die SIE unvergesslich machen“. Vor einigen Wochen jedoch habe ich den absoluten Treffer entdeckt: „Der beste Sex ihres Lebens – und wie Sie ihn noch heute Abend erleben können.“

Da komm ich doch glatt ins Grübeln, ob ich mit meinem Beratungsangebot nicht glatt daneben liege, es scheint ja alles so einfach zu sein. Einfach für 2 Euro eine Zeitschrift kaufen, den Artikel lesen und schwuppdiwupp! erlebe ich den besten Sex meines Lebens.

Ja, manchmal ist es mir fast schon peinlich, auch so „eine von denen“ zu sein, die Männer und  Frauen -scheinbar-  noch besseren Sex, noch geilere Höhepunkte und phänomenal-unvergeßliche Erlebnisse verspricht.

Natürlich möchte ich, dass Sie, ja auch Sie ganz persönlich mehr Spaß und mehr Lust erleben. Mit sich selbst und mit dem Menschen, mit dem Sie Sex und Erotik und Kuscheln erleben möchten, und zwar genau so, wie Sie es möchten.

Aber ich weiß doch gar nicht, was für Sie ganz persönlich der nächste Schritt sein könnte! Gehören Sie zu den „hard-core“-Kuschlern, mögen Sie Sex auf dem Küchentisch oder bevorzugen Sie doch lieber „quick and dirty“? Rasieren Sie sich, weil es Sie anmacht oder weil Ihnen die anderen erzählen, es müsste so sein, denn eine rasierte Möse bzw. ein rasierter Schwanz seien hygienischer? Ich kann Ihnen gar keine Tipps geben, ich kann Sie nur zum Nachdenken und –fühlen anregen, damit Sie für sich selbst weiterkommen:
Was wünschen Sie sich? Welche Aspekte von Erotik, Sex und Sexualität möchten Sie weiter erleben oder erfahren? Und warum? Was hält Sie bislang davon ab dem nachzugehen? 
Ich halte Sextipps für gefährlich, denn sie setzen Frauen wie Männer unter den Druck, ihr Sexleben vermeintlich verbessern zu müssen. Diese Tipps sind oberflächlich, es geht eigentlich um viel mehr als nur darum, ob ich jetzt eine Kerze aufstelle oder Stellung Nr. 13 ausprobiere.  

Die Ebenen, auf denen ich arbeite, sind meiner Meinung nach die wirklich wahren Ebenen, auf denen man eine Veränderung bewirken kann: sie sitzen im Bauch und im Herz. Dort kommt man nicht hin mit praktischen Tipps. Sondern dort geht es um Respekt, um Verbindung, um Gefühle, um Beziehungen zwischen zwei Menschen.
Genießen Sie den aufbrechenden Frühling, ich wünsche Ihnen wunderschöne Begegnungen mit bekannten und unbekannten Menschen!

Ihre Silke Maschinger

Brief für mehr Lust im Februar

Wie ergeht es Ihnen in dieser Zeit? Der Jahreswechsel mit all den anfallenden Aufgaben ist vorbei, der Frühling lässt trotz der warmen Temperaturen auf sich warten. Ich nutze diese "Warte-Zeit" gern dazu, um ab und an im Internet zu stöbern. Was ich dabei an Infos in Sachen Sex entdeckt habe, können Sie hier lesen:

Haben Sie schon einmal etwas von dem Riesen Cerne Abbas gehört? Eine in den Felsen geschnitzte, 55m hohe männliche Figur mit einem riesigen Penis. Warum diese Figur in den Kalkstein geritzt wurde, ist nicht klar, die Vermutungen gehen in Richtung Fruchtbarkeitsriten.
Nähere Informationen und ein größeres Bild sind hier zu finden: http://weltbummeln.de/highlights/high_gros1.html

Wer sich für Diskussionen über Erotik und Sexualität interessiert, ist im erotischen Sekretariat bestens aufgehoben. Dort setzt sich eine kleine bunte Gemeinde immer wieder anspruchsvoll mit der Vielfalt von Sex auseinander. Ein Forum, Linklisten und ein kleiner Chat sind zu finden unter: http://www.d-e-s.de

Wer jedoch eher zu den Menschen gehört, die sagen: "Sex? Ach, das muss doch nun wirklich nicht sein", ist besser aufgehoben im Forum der Asexuellen. Wussten Sie, dass es homo-, hetero- und bi-asexuelle Menschen gibt? Im ersten Moment vielleicht verwirrend, aber natürlich haben asexuelle Menschen auch Beziehungen, und je nach dem, mit welchem Geschlecht, sind sie halt homo, hetero oder bi. Das entsprechende Forum finden Sie hier: http://www.asexuality.org/de/

Haben Sie schon mal so eine Kastanie gesehen? Diese Kastanie habe ich im Herbst bei einem Spaziergang als "Handschmeichler" eingesteckt und dann nach einigen Tagen genau so aus der Manteltasche geholt. Ich war doch sehr überrascht! Andere unterhaltsame Fundstücke aus Werbung und Medien in Sachen Sex finden Sie im Sexblog der Zeit: http://blog.zeit.de/sex/

Der Vollständigkeit halber erwähne ich hier natürlich auch noch mein eigenes Sexblog: Meine Fundstücke, Gedanken und Beobachtungen rund um mein Lieblingsthema: http://kleinessexblog.blogspot.com/ Ich freue mich auf Ihre Kommentare.

Meine Termine im Februar:

08.02.07: 10. Erotischer Salon: Genauere Informationen zu Themen, Zeit und Ort finden Sie hier: http://www.erotischer-salon.de. Auf der Seite "Bisherige Veranstaltungen" gibt es viele Links zu den bisherigen vorgestellten Experten des Salons, auch eine gute Seite zum Stöbern! 19.02.07 "Sexualität als Kraft": Ich leite einen Abend-Workshop im Rahmen der Berliner Coaching Runde. Weitere Informationen erhalten Sie über http://www.coaching.heikol.de/BCR.html, Anmeldung bitte direkt an coaching@heikol.de

Vielleicht sehen wir uns ja? Ich würde mich sehr freuen! 
Ihre Silke Maschinger

 

Rundbrief für mehr Lust im Januar

Das neue Jahr ist noch ganz frisch und viele von Ihnen haben sicherlich auch neue Vorsätze gefasst: mit dem Rauchen aufzuhören oder endlich mehr Sport zu treiben, oder was Sie schon immer endlich mal tun oder lassen wollten. Einige von Ihnen haben sich - wie ich auch- vielleicht berufliche Ziele vorgenommen. Doch haben Sie sich auch überlegt, wie Sie ihr privates bzw. erotisches Leben gestalten möchten? Für manche mag das absurd klingen: Sexualität zu planen. Sex soll doch spontan entstehen. Ich meine jedoch, auch ein gutes Sexualleben will gepflegt werden, deswegen überlegen Sie sich doch mal auch für diesen Bereich, was Sie gerne mal erleben möchten. Geht es um neue Erfahrungen? Möchten Sie Ihre Erlebnisse intensivieren? Sich vielleicht inhaltlich mit Büchern weiter informieren? Oder einmal praktische Übungen in einem Seminar ausprobieren? Eine erotische Massage? Oder einmal einen fremden Mann bzw. eine fremde Frau verführen? Oder … Schauen Sie auch einmal zurück, wo waren Sie vor einem Jahr, was hat sich geändert? Dazu kann Ihnen vielleicht auch meine kleine Struktur behilflich sein, die in meinem Sexblog zu finden ist: Da jeder Mensche ganz eigene individuelle Vorlieben hat, steht er natürlich auch an einem ganz individuellen Punkt: Was also wäre genau für Sie der nächste Schritt? Und wie können Sie dafür sorgen, dass Ihr Wunsch Wirklichkeit wird?

Medienberichte: 
Für mich persönlich fängt das Jahr 2007 auf eine sehr schöne Art und Weise an: Ich bin in einigen Medien zu sehen, in Zeitschriften und sogar im Fernsehen: Welt am Sonntag: Am 31.12.06 erschien ein großer Bericht über mich und meinen Werdegang, zu finden hier: http://www.welt.de/data/2006/12/31/1161125.html 
In dem Arte-Lifestylemagazin Chic gibt es einen Beitrag über Coaches. Darin bin ich zu sehen an folgenden Terminen: am 8.01. um 12:35 h, am 15.01. um 8:35 h und 14:30 h und eventuell in der Best Of Sendung um 14:30 h am darauffolgenden Samstag, den 20.01.07 
In der Februar-Ausgabe der Frauenzeitschrift MYSELF gibt es ein Interview über meine Arbeit als Erotik-Coach. Erhältlich ab 17. Januar. 
In der Frauenzeitschrift Glamour wird voraussichtlich ein Expertentipp von mir veröffentlicht in dem Artikel: "Was Erotikexpertinnen ihren besten Freundinnen raten". Vielleicht auch für die Männer interessant? 

Termine:
 Kennen Sie schon den Erotischen Salon? Meine Live-Talkshow rund um Erotik und Sexualität, der nächste Termin ist der Donnerstag, 8. Februar, Soda-Salon/Kulturbrauerei. Weitere Informationen gibt es hier: http://www.erotischer-salon.de/

Ich wünsche Ihnen einen guten Jahresanfang mit schönen Aussichten und sonnigen Erlebnissen!

Ihre Silke Maschinger