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Newsletter für mehr Lust im LebenSie möchten meinen monatlichen Rundbrief erhalten? Mit interessanten, unterhaltsamen oder inspirierenden Gedanken? Und meinen aktuellen Terminen? Dann senden Sie mir bitte eine Mail an info@mehr-lust-im-leben.de Hier finden Sie die bisherigen Rundbriefe aus dem Jahr
2007: Brief für mehr Lust im Dezember
Brief für mehr Lust im November Schnarch. Die einen denken bei diesem Wort an schlaflose Nächte,
die anderen denken bei diesem Wort jedoch an die „Psychologie
sexueller Leidenschaft“, ein Buch vom amerikanischen Sexual- und
Paartherapeut David Schnarch. Manche werden sich erinnern, dass ich in einem
früheren Rundbrief dieses Buch bereits empfohlen habe. Anfang dieser Woche war David Schnarch hier in Berlin und hat
ein Seminar angeboten, das ich natürlich dann auch besucht habe. Es war
sehr interessant, da mir viele Punkte klarer geworden sind, die ich beim
Lesen noch nicht ganz verstanden hatte. Ich finde seinen Ansatz so spannend, weil er sehr direkt ist
mit seiner Art. Er konfrontiert Menschen mit sich selbst, respektvoll und
auch manchmal mit einem Schmunzeln im Gesicht. Seine Hauptthese ist folgende: Menschen neigen dazu, sich
selbst in Beziehungen zurückzunehmen, aus Rücksicht oder aus Angst, das
Gegenüber zu verletzen oder zu verlieren. Und somit verschmelzen sie wie zu
siamesischen Zwillingen. Das heißt aber nicht, dass sie glücklich sind mit
ihrem Zustand, Verschmelzung kann auch heftigen Streit bedeuten. Ziel ist es
also, aus einem verschmolzenen Pärchen zwei einander zugewandte aber von
einander emotional unabhängige Menschen zu werden. Wichtig dabei ist eine
Selbstregulation von Gefühlen. Diese hilft einem dabei, nicht automatisch
auf die Emotionen des Gegenübers einzusteigen, sondern bei sich und den
eigenen Wünschen zu bleiben und eben nicht auf die Bestätigung des Gegenübers
angewiesen zu sein. Er bringt die Menschen ins Nachdenken über sich selbst
und die eigenen Wünsche und Begrenzungen. In dieser Kürze ist es sicherlich nicht leicht zu verstehen,
was seine Methode bzw. was den Menschen Schnarch wirklich ausmacht. Mich
beeindruckt die klare Anforderung des Therapeuten an die Klienten, sich
wirklich für eine Mitarbeit zu entscheiden und nicht einfach nur zu klagen.
Die Klarheit, mit der Schnarch die Begrenzungen der Klienten sieht und
anspricht, und sie somit mit sich selbst konfrontiert. Und sie ermutigt, zu
sich und ihrer eigenen Kraft zu stehen und sich nicht kleiner zu machen als
sie sind. Brief für mehr Lust im Oktober Verbindung und Frieden ist meiner Meinung nach das, was die meisten Menschen sich in ihren Beziehungen wünschen. In den letzten Wochen begegnete mir das Thema immer wieder. Sei es mit den Experten im Erotischen Salon, in Gesprächen mit Freunden, in der Fachliteratur oder in meinen Coachinggesprächen. Natürlich möchte jeder Mensch auch Spaß und Abwechslung und ein guter Streit ist auch nicht zu verachten ;-) Aber mal ehrlich. Sehnen Sie sich nicht auch nach Verbindung und Frieden in Ihrer Beziehung, wenn diese Qualitäten nicht vorhanden sind? Das besondere daran ist, dass man erst mit sich selbst in Verbindung sein muss, Frieden mit sich selbst gefunden haben muss, bevor man Frieden und Verbindung in der Beziehung findet. Sorgen Sie dafür, es sich gut gehen lassen, ohne die Verantwortung dafür dem Partner aufzuerlegen? Sind Sie mit sich selbst und Ihren Wünschen und Bedürfnissen in Verbindung? In einem Coaching-Gespräch ging es darum, dass eine Frau unbedingt leidenschaftlichen Sex haben wollte, den sie von ihrem Mann anscheinend nicht bekam. Als ich sie fragte, warum es ihr denn so wichtig sei, meinte sie: das entspannt so gut. Da schlug ich ihr vor, sich doch erst einmal unabhängig vom Sex zu entspannen, dann könnte sich der Mann auch entspannen und dann wäre ist kein Druck mehr da, der den leidenschaftlichen Sex verhindert… Und wenn sie dann für sich selbst Frieden/Entspannung gefunden hat, kann auch wieder die Verbindung zu ihrem Mann gelingen. Manchmal neigen wir dazu, etwas so sehr zu wollen, dass wir das, was wir uns so sehr wünschen, mehr vertreiben als anziehen. Was ist also der Weg hin zu mehr Frieden und Verbindung? Beide müssen sich trauen, sich zu zeigen, sich zu öffnen. Und sich selbst hinterfragen, welche Motivation hinter einem Wunsch steckt, der einem so wichtig ist. Denn nicht immer ist der Wunsch das, was wir uns wirklich wünschen, sondern es steckt ein tieferes Bedürfnis dahinter. Nehmen Sie sich Zeit für sich allein, und für sich als Paar. Seien Sie mutig und finden Sie heraus, was Ihnen wichtig ist. Vielleicht schlummern in Ihnen beiden Wünsche, die sich beide nicht trauen auszusprechen? Vielleicht passen die Wünsche zusammen? Vielleicht nicht? Mit Frieden und Verbindung stehen die Chancen gut, sich gemeinsam weiter entwickeln zu können. Und wenn es Sie allein oder zu zweit nicht weiterkommen, melden Sie sich doch einfach bei mir, ich unterstütze Sie gerne!
Brief für mehr Lust im September Ich liebe Umfragen… immer wieder gibt es welche, die uns
wichtige Erkenntnisse mitteilen wollen. Da gab es dann noch eine andere schöne Untersuchung; im Volksmund sagt man ja immer so schön "Dumm fickt gut". Dies wurde jetzt sogar wissenschaftlich nachgewiesen: "Wer schlau ist, hat keinen Sex". (Diese Schlagzeile lässt auf ein aktives Sexleben des Autors schließen ;-) Oder dann doch etwas anderes formuliert: Je mehr Intelligenz, desto weniger Sex. Das behauptet zumindest Jason Malloy. Ob zwei solch komplexe Themen wie Intelligenz und Sexualität so einfach nach "Ursache-Wirkungs-Prinzip" miteinander verknüpft werden kann, wage ich prinzipiell zu bezweifeln. (Quellen: spiegelonline, heise) Und selbst wenn das alles so stimmt, was Malloy und die anderen herausgefunden haben: was haben wir davon? Können wir unseren IQ ändern? Müssen wir wirklich für besseren Sex abnehmen? Natürlich nicht. Sexlust und Genussfähigkeit hängen nicht von Kg oder IQ oder OpW (Orgasmen pro Woche). Also: lassen Sie es sich gut gehen!
Brief für mehr Lust im August Mit diesem Newsletter ist es vielleicht wie mit der Sexualität. Manchmal fällt einem einfach nichts ein, was man machen könnte. Alles ist bekannt, keine neuen, aufregenden Ideen mehr. Das muss man dann einfach auch annehmen, dass es gerade so ist. Irgendwann kommt der neue Schwung wieder von ganz alleine. Da mein Kopf auch gerade keine allzu spannenden Gedankengänge für diesen Newsletter produziert, verweise ich ein wenig auf meine unterschiedlichen Erlebnisse in den letzten Wochen: Ein Workshop zum Raufen in Berlin, der mir viele blaue
Flecken, schmerzende Knochen, aber auch ganz viel Spaß gebracht hat. Ich habe neue Seminartermine und Veranstaltungen in Berlin und Hannover organisiert. Und bin auf der Suche nach Bildungsträgern, die Interesse daran haben könnten, Seminare in Sachen Erotik und Sexualität anzubieten. Haben Sie vielleicht einen Tipp für mich? Meine Website wird derzeit inhaltlich überarbeitet und ist schon umgezogen: http://www.mehr-lust-im-leben.de Dort findet man jetzt gleich auf der ersten Seite eine schnelle Übersicht über meine zukünftigen Termine. Es lohnt sich reinzuschauen, denn es sind nicht wenige : Zukünftig wird der Newsletter dann also über meine neue Mailadresse versendet. Ich wünsche Ihnen einen schönen August, vielleicht sehen wir uns ja bei meinem kostenlosen Schnupperworkshop im Aquariana/Berlin am 26.8. um 13.15h? Herzlichst Ihre Silke Maschinger
Brief für mehr Lust im Juli Es ist Sommer, die einen oder anderen sind im Urlaub, allein, zu zweit (vielleicht in einem Lovehotel) oder mit der Familie. Der Erotische Salon pausiert, die parlamentarische Sommerpause steht an, alles ergibt sich dem Sommerloch. Selbst in den Frauenmagazinen geht es kaum um Sex(tipps), nur magere 33 Sexkicks mit Orgasmusgarantie werden geboten. Deswegen hier ein paar Tipps zum Schmökern und Lesen, falls es zu langweilig werden sollte: "Anleitung zur sexuellen Unzufriedenheit" ein Comic von Bernhard Ludwig. Besucher des 11. Erotischen Salons haben schon davon gehört. Fast 80 Seiten lang, prall gefüllt mit therapeutisch-unterhaltsamen Fakten, ist es unterhaltsam und lösungsorientiert zugleich. Man kann viel lernen, viel lachen und wird nach der Lektüre einiges anders sehen. Wer es lieber richtig tiefgehend mag, dem empfehle ich die "Psychologie sexueller Leidenschaft", ein 500 Seiten starkes Fachbuch vom amerikanischen Sexualtherapeuten David Schnarch, der behauptet: "Probleme mit der gemeinsamen Sexualität dienen als Werkzeug der Selbsterkenntnis und persönlichen Weiterentwicklung. In den Problemen kommen typische Merkmale und Lebensstrategien der Partner zum Ausdruck. Sie bieten die Chance, neue Lösungsmöglichkeiten zu entdecken, die über das Sexuelle hinausgehen und die gesamte Persönlichkeit betreffen". Ich liebe dieses Buch, es ist einfach zu lesen und doch schwer zu verdauen, da Schnarch viele interessante und ungewöhnliche Perspektiven beschreibt. Er macht Mut, zu sich und den eigenen Wünschen zu stehen - auch wenn es vermeintlich erst mal zu mehr Distanz innerhalb einer Beziehung führt. Eher unterhaltsam informativ ist das Buch "Mit Lust und Liebe - Mein Leben" von Beate Uhse. Hier erfährt man nicht nur etwas über das Leben der engagierten Unternehmerin Beate Uhse, sondern auch sehr viel über die Sittengeschichte der BRD. Spannend, interessant und berührend! Ach, jetzt fällt mir doch noch eine Veranstaltung im Juli ein: Xplore am letzten Juliwochenende. Bunt, vielfältig, mit einem gewissen SM-Schwerpunkt, aber auch für nicht SMler durchaus zu empfehlen! Erotische Literatur? Mit erotischer Literatur kenn ich mich nicht aus ;-) Vielleicht haben Sie ja einen Tipp für mich? Ich wünsche allen einen heißen Sommer! Brief für mehr Lust im Juni Männer und Frauen. Frauen und Männer. Das Thema
schlechthin. Zahllose Bücher darüber, wie Mann die Frau verstehen kann und
umgekehrt. Erklärungen, warum Männer so sind und Frauen anders. Warum
Männer schlecht einparken und Frauen nicht zuhören können (oder war es
anders herum?). Dass Männer immer Sex wollen und Frauen nur kuscheln und
reden. Gerade gestern habe ich mich mit einer Transfrau (Wechsel von Mann zu
Frau) unterhalten. Sie ist im Gegensatz zur obigen Ansicht der festen
Überzeugung, dass alle Menschen unterschiedlich große Anteile an
männlichen und weiblichen Eigenschaften haben, die aufgrund von Erziehung
oder Charakter so entstanden sind. Und sie hat mir erzählt, dass von der
Sexualwissenschaft sieben verschiedene Geschlechter definiert wurden. Dazu
ein Zitat aus dem www: "Insgesamt sieben Geschlechter machen einen
Menschen aus. Es gibt das chromosomale, das gonadale und das hormonelle
Geschlecht. Dann das genitale Geschlecht innen und das genitale Geschlecht
außen, das zur standesamtlichen Registrierung führt. Und dann gibt es noch
das psychische und das soziale Geschlecht" (http://www.freitag.de/2002/44/02441701.php) Vermutlich fragen Sie sich jetzt, was das jetzt für Sie als (vermutlich) "Biofrau/mann" mit Ihnen zu tun hat? Ich möchte darauf hinaus, dass Sie diese Schubladen Frau/Mann überdenken. Eine Schublade hilft weder Ihnen noch Ihrem Gegenüber sich zu verändern. Sie verführt letztendlich dazu, dass man sagt: Ich bin halt ein Mann, ich kann nicht anders. Oder: Frauen sind immer … Vielleicht denken Sie einmal darüber nach, welche Glaubenssätze in Ihnen vorhanden sind. Was glauben Sie in Sachen Sexualität von Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner, was halten Sie von den Männern bzw. den Frauen. Und überprüfen Sie das einmal ganz kritisch. Und überdenken Sie auch einmal das, was Sie über sich selbst in Sachen Sex denken. Dann können Sie anfangen, jemanden zu ändern: Nämlich Sie sich selbst!
Brief für mehr Lust im Mai Kennen Sie den Durex-Report? Der Kondomproduzent Durex veröffentlicht seit einigen Jahren eine Studie über die Sexgewohnheiten der Menschen. Als studierte Sozialwissenschaftlerin ("glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast"), habe ich mir das natürlich mit großem Interesse durchgelesen. Hier finden Sie nun meine Erkenntnisse: Die Nigerianer (erste Position im Ländervergleich) verwenden im Durchschnitt 24,0 Minuten für den Sexualakt, die Inder (von denen ja das Kamasutra kommt) merkwürdigerweise jedoch nur 13,2 (letzte Position). Die Deutschen liegen so ungefähr im Durchschnitt mit 17,6 Minuten. Des weiteren erfahren wir, dass die Deutschen im Durchschnitt 117 Sexualakte im Jahr vollziehen. Wenn man jetzt die 117 Akte mit den 17,6 Minuten multipliziert, kommen 2.050 Minuten dabei raus, oder 34,5 Stunden. Also ungefähr 1,5 Tage, die die Deutschen im Jahr mit Sex verbringen. Spannend finde ich das Ergebnis, wenn man sich jetzt mal ausrechnet, wie viel Zeit man mit Zähneputzen verbringt: laut Regel sind es 6 Minuten am Tag, ergibt im Jahr 2.190 Minuten, also 36,5 Stunden. Sex ist für 69 Prozent der Deutschen wichtig für ein erfülltes Leben, 66 % erachten Sex als Faktor für Gesundheit und Wohlbefinden. Da kann ich doch nur noch raten: je zweimal täglich 3 Minuten Zähneputzen und Sex und Ihre Gesundheitsvorsorge ist perfekt ;-) Folgende Ergebnisse verschaffen mir natürlich eine persönliche Befriedigung für meine Abneigung gegen Sextipps in den Zeitschriften: 39% behaupten, Sex wird schöner durch mehr Romantik/Zärtlichkeit/Liebe, 37 % durch weniger Stress/Müdigkeit, 36% durch ungestörte Zweisamkeit mit dem Partner. Besseres Wissen, wie man dem Partner Lust bereitet liegt bei 26 % und Experimente mit Toys weit abgeschlagen bei 17 % (Mehrfachnennungen waren möglich). Des Weiteren ist ein wichtiger Indikator für Zufriedenheit, ob Männer wie Frauen miteinander über ihre Wünsche reden können -> Let's talk about sex! Viele katholische Länder wie z.B. Polen und Spanien liegen weit vorne mit der Aussage, dass Sex wichtig bewertet wird als Faktor für das Wohlbefinden. Das klingt für mich erst mal paradox, was halten Sie von diesem Ergebnis? Interessant auch, dass bei den Frauen die Orgasmushäufigkeit zu einer höheren Zufriedenheit mit dem Sexualleben führt, bei den Männern jedoch gibt es diesen Zusammenhang nicht. Was also möchten Männer wirklich beim Sex? Meine Vermutung ist: Frauen, die Spaß beim Sex haben! Quelle: http://www.durex.com/de/assets/swgs07_booklet_de.pdf
Brief für mehr Lust im AprilErinnern Sie sich noch an den letzten Brief vom März? Da habe ich Sie gefragt, was wünschen SIE sich ganz persönlich in Sachen Sex. Haben Sie schon darüber nachgedacht? Wissen Sie es jetzt? - Nein? Dann lesen Sie doch einfach ein paar Frauenzeitschriften, da stehen viele Tipps drin ;-) Sie wissen es? Super :-) - Und? Schon umgesetzt? - Nein? - Warum nicht, ist doch ganz einfach, oder nicht? Funktioniert nicht so einfach, sagen Sie? Kann ich mir vorstellen, nicht immer ist es so leicht, eine Situation zu verändern. Deswegen möchte ich Ihnen heute zwei kleine Geschichten erzählen, die veranschaulichen, wie Sie eine verfahrene Situation auflösen können: Eine Frau beschwert sich darüber, dass ihr Mann keinen
Sex mehr mit ihr möchte. Sie hat keine Lust mehr auf Klärungsgespräche,
auf Dessous, alle Sextipps sind ausprobiert, nichts hat wirklich
funktioniert. Als zweites nun ausnahmsweise ein Beispiel aus meinem
eigenen Leben: Ich hatte vor ca. 10 Jahren einen Freund. Der wollte nicht so
wirklich gern küssen. Aber manchmal dann halt doch. So richtig schön
weich, sinnlich und lustvoll. Davon wollte ich natürlich mehr. Aber je mehr
ich mir das von ihm wünschte, umso weniger bekam ich es. Und die Moral von der Geschicht? Trotz und Fordern hilft uns nicht ;-) Wie Sie sehen, besteht die Lösung nicht immer darin, mit dem Gegenüber zu reden. Manchmal hilft auch eine sogenannte "paradoxe Intervention", indem man seinen Wunsch einfach loslässt. Leider gibt es keine Regel, anhand derer man herausfinden kann, welche Lösung in welcher Situation die richtige ist. Manchmal sind sogar beide Lösungen notwendig, manchmal aber auch wieder eine ganz andere. Welche Lösungen haben Sie gefunden? Ich würde mich freuen, wenn Sie mir aus Ihrem Erfahrungsschatz berichten und ich im nächsten Rundbrief dann anonymisiert ein paar Beispiele nennen dürfte. Ich wünsche Ihnen eine schöne Zeit und hoffe, wir sehen
uns auf einer meiner Veranstaltungen!
Brief für mehr Lust im März„Kann man Erotik nicht auch kaputt reden?“ wurde ich
gestern in einem Internetforum gefragt, als ich dort den Erotischen Salon
vorstellte. Ich entgegnete mit der Antwort, dass man das sicherlich könnte,
aber man könne Erotik auch kaputt fotografieren (der Herr war nämlich
Aktfotograf ;-) ). Heute habe ich wieder so eine tolle Ankündigung entdeckt:
„22 magische Sextipps, die SIE unvergesslich machen“. Vor einigen Wochen
jedoch habe ich den absoluten Treffer entdeckt: „Der beste Sex ihres
Lebens – und wie Sie ihn noch heute Abend erleben können.“ Da komm ich doch glatt ins Grübeln, ob ich mit meinem Beratungsangebot nicht glatt daneben liege, es scheint ja alles so einfach zu sein. Einfach für 2 Euro eine Zeitschrift kaufen, den Artikel lesen und schwuppdiwupp! erlebe ich den besten Sex meines Lebens. Ja, manchmal ist es mir fast schon peinlich, auch so
„eine von denen“ zu sein, die Männer und Frauen -scheinbar-
noch besseren Sex, noch geilere Höhepunkte und phänomenal-unvergeßliche
Erlebnisse verspricht. Natürlich möchte ich, dass Sie, ja auch Sie ganz persönlich
mehr Spaß und mehr Lust erleben. Mit sich selbst und mit dem Menschen, mit
dem Sie Sex und Erotik und Kuscheln erleben möchten, und zwar genau so, wie
Sie es möchten. Aber ich weiß doch gar nicht, was für Sie ganz persönlich
der nächste Schritt sein könnte! Gehören Sie zu den „hard-core“-Kuschlern,
mögen Sie Sex auf dem Küchentisch oder bevorzugen Sie doch lieber „quick
and dirty“? Rasieren Sie sich, weil es Sie anmacht oder weil Ihnen die
anderen erzählen, es müsste so sein, denn eine rasierte Möse bzw. ein
rasierter Schwanz seien hygienischer? Ich kann Ihnen gar keine Tipps geben,
ich kann Sie nur zum Nachdenken und –fühlen anregen, damit Sie für sich
selbst weiterkommen: Die Ebenen, auf denen ich arbeite, sind meiner Meinung
nach die wirklich wahren Ebenen, auf denen man eine Veränderung bewirken
kann: sie sitzen im Bauch und im Herz. Dort kommt man nicht hin mit
praktischen Tipps. Sondern dort geht es um Respekt, um Verbindung, um Gefühle,
um Beziehungen zwischen zwei Menschen. Ihre Silke Maschinger Wie ergeht es Ihnen in dieser Zeit? Der Jahreswechsel mit all den anfallenden Aufgaben ist vorbei, der Frühling lässt trotz der warmen Temperaturen auf sich warten. Ich nutze diese "Warte-Zeit" gern dazu, um ab und an im Internet zu stöbern. Was ich dabei an Infos in Sachen Sex entdeckt habe, können Sie hier lesen: Haben Sie schon einmal etwas von dem Riesen Cerne Abbas
gehört? Eine in den Felsen geschnitzte, 55m hohe männliche Figur mit einem
riesigen Penis. Warum diese Figur in den Kalkstein geritzt wurde, ist nicht
klar, die Vermutungen gehen in Richtung Fruchtbarkeitsriten. Wer sich für Diskussionen über Erotik und Sexualität interessiert, ist im erotischen Sekretariat bestens aufgehoben. Dort setzt sich eine kleine bunte Gemeinde immer wieder anspruchsvoll mit der Vielfalt von Sex auseinander. Ein Forum, Linklisten und ein kleiner Chat sind zu finden unter: http://www.d-e-s.de Wer jedoch eher zu den Menschen gehört, die sagen: "Sex? Ach, das muss doch nun wirklich nicht sein", ist besser aufgehoben im Forum der Asexuellen. Wussten Sie, dass es homo-, hetero- und bi-asexuelle Menschen gibt? Im ersten Moment vielleicht verwirrend, aber natürlich haben asexuelle Menschen auch Beziehungen, und je nach dem, mit welchem Geschlecht, sind sie halt homo, hetero oder bi. Das entsprechende Forum finden Sie hier: http://www.asexuality.org/de/ Haben Sie schon mal so eine Kastanie gesehen? Diese Kastanie habe ich im Herbst bei einem Spaziergang als "Handschmeichler" eingesteckt und dann nach einigen Tagen genau so aus der Manteltasche geholt. Ich war doch sehr überrascht! Andere unterhaltsame Fundstücke aus Werbung und Medien in Sachen Sex finden Sie im Sexblog der Zeit: http://blog.zeit.de/sex/ Der Vollständigkeit halber erwähne ich hier natürlich auch noch mein eigenes Sexblog: Meine Fundstücke, Gedanken und Beobachtungen rund um mein Lieblingsthema: http://kleinessexblog.blogspot.com/ Ich freue mich auf Ihre Kommentare. Meine Termine im Februar: 08.02.07: 10. Erotischer Salon: Genauere Informationen zu Themen, Zeit und Ort finden Sie hier: http://www.erotischer-salon.de. Auf der Seite "Bisherige Veranstaltungen" gibt es viele Links zu den bisherigen vorgestellten Experten des Salons, auch eine gute Seite zum Stöbern! 19.02.07 "Sexualität als Kraft": Ich leite einen Abend-Workshop im Rahmen der Berliner Coaching Runde. Weitere Informationen erhalten Sie über http://www.coaching.heikol.de/BCR.html, Anmeldung bitte direkt an coaching@heikol.de Vielleicht sehen wir uns ja? Ich würde mich sehr
freuen!
Rundbrief für mehr Lust im Januar Das neue Jahr ist noch ganz frisch und viele von Ihnen haben sicherlich auch neue Vorsätze gefasst: mit dem Rauchen aufzuhören oder endlich mehr Sport zu treiben, oder was Sie schon immer endlich mal tun oder lassen wollten. Einige von Ihnen haben sich - wie ich auch- vielleicht berufliche Ziele vorgenommen. Doch haben Sie sich auch überlegt, wie Sie ihr privates bzw. erotisches Leben gestalten möchten? Für manche mag das absurd klingen: Sexualität zu planen. Sex soll doch spontan entstehen. Ich meine jedoch, auch ein gutes Sexualleben will gepflegt werden, deswegen überlegen Sie sich doch mal auch für diesen Bereich, was Sie gerne mal erleben möchten. Geht es um neue Erfahrungen? Möchten Sie Ihre Erlebnisse intensivieren? Sich vielleicht inhaltlich mit Büchern weiter informieren? Oder einmal praktische Übungen in einem Seminar ausprobieren? Eine erotische Massage? Oder einmal einen fremden Mann bzw. eine fremde Frau verführen? Oder … Schauen Sie auch einmal zurück, wo waren Sie vor einem Jahr, was hat sich geändert? Dazu kann Ihnen vielleicht auch meine kleine Struktur behilflich sein, die in meinem Sexblog zu finden ist: Da jeder Mensche ganz eigene individuelle Vorlieben hat, steht er natürlich auch an einem ganz individuellen Punkt: Was also wäre genau für Sie der nächste Schritt? Und wie können Sie dafür sorgen, dass Ihr Wunsch Wirklichkeit wird? Medienberichte: Termine: Ich wünsche Ihnen einen guten Jahresanfang mit schönen Aussichten und sonnigen Erlebnissen! Ihre Silke Maschinger
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